“Unabhängig von allen staatlichen Grenzen ist in den letzten Jahren eine völlig neue Variante von Trauer und Gedächtnis entstanden: die virtuellen Friedhöfe des Internet. Sie heißen World Wide Cemetery, Garden of Remembrance, Cyber Cemetery oder Virtual Memorial Garden. Maus und Modem haben hier den  Steinmetz ersetzt. Diese Internet-Friedhöfe sind grafisch oft ansprechend  gestaltet und laden zu virtuellen Spaziergängen ein, auf denen man Texte, Fotos, manchmal sogar  bewegte Bilder und Klangdokumente findet. Selbst eingescannte Haarbüschel sind zu besichtigen. Manche der virtuellen Grabmäler umfassen  seitenlange Lebensgeschichten. Auf den einzelnen Stationen können elektronische Botschaften hinterlassen werden - eine virtuelle Variante jener Kieselsteine,   mit denen die Besucher jüdischer Friedhöfe den Toten ihre Reverenz erweisen.”

Der bekannte Hamburger Sozial- und Kulturhistoriker Dr. Norbert Fischer in einem Vortrag über die Bestattungskultur.

Hier ist noch eine Web-Baustelle

www.friedort.de bietet trauernden Angehörigen die kostenlose Möglichkeit, eine Gedenkseite für einen geliebten verstorbenen Menschen in das weltweite Internet zu stellen. Gestalten Sie Ihre Gedenkseite selbst nach Ihren Vorstellungen und wir stellen sie dann auf unserem Server in´s Netz. Sollten Sie bei der Erstellung der Gedenkseite Probleme haben, helfen wir Ihnen gern weiter. Fotos aus dem Leben der/des Verstorbenen bitten wir, uns per mail in digitalisierter Form zur Verfügung zu stellen. In Ausnahmefällen können Sie uns allerdings auch - mit einem Freiumschlag für die Rücksendung - normale Fotos zusenden, deren Digitalisierung wir dann kostenlos übernehmen. Die Texte, die auf der Gedenkseite publiziert werden sollen, müssen Sie in jedem Fall zur Verfügung stellen. Unsere Mailadresse: gedenkseite@friedort.de

 
Link zur Grabstätte in Gladbeck

Gertrud Bruns auf dem katholischen Friedhof Gladbeck Mitte
 
Der bereits beigelegte Dissens um das Grabbild